Kate Carr beschäftigt sich seit 2010 sowohl als Künstlerin als auch als Kuratorin mit den Schnittstellen zwischen Klang, Ort und Emotionalität. In dieser Zeit hat sie sich von winzigen Fischerdörfern im Norden Islands aus auf den Weg gemacht, die überfluteten Ufer der Seine in einer Stadt in der Nähe eines Atomkraftwerks erkundet, die Tierwelt in Südafrika und in den Feuchtgebieten Südmexikos dokumentiert. 

Sie arbeitet in den Bereichen Komposition, Installation und Live-Performance und betreibt das Klangkunstlabel Flaming Pines. 

Zu den jüngsten Aufträgen gehören: Neue Kompositionen für die Coventry Biennale, BBC Radio 3, ein Kurzfilm für das Yarmonics Festival und eine Live-Performance für Joyous Thing sowie die von ACE finanzierten Installationen Under Construction, TACO Gallery und Ascending composition No 1 for Air Matters, Waterman's Gallery. 

Ihre Arbeiten wurden unter anderem in der New York Times, dem New Yorker, The Wire, Pitchfork und Fact Magazine veröffentlicht und auch im Radio auf verschiedenen Sendern, von diversen BBC-Kanälen bis hin zu unabhängigen Sendern in Estland, gespielt. 

Carr tritt regelmäßig in Großbritannien und Europa auf, zuletzt in der Tate Modern, der Whitechapel Gallery, dem Café Oto, Instants Chavires (Paris) und dem AB Salon (Brüssel). Ihre Musik ist auf den Labels Helen Scarsdale (USA), Hasana Editions (Indonesien), Rivertones (Großbritannien), Soft (Frankreich), Longform Editions (Australien), Galaverna (Italien) sowie auf ihrem eigenen Label Flaming Pines erschienen.