Für ein besseres Hörerlebnis sollten Sie Folgendes ausprobieren: Mubert App

Final Sketch, im Herzen Sounddesigner, lebt in Moskau und komponiert seit über 15 Jahren Musik. Ursprünglich kam er durch ein Musikstudium und erste Erfahrungen mit FL Studio in dieses Feld. Oleg Seine Ausbildung im Bereich Audio-Design setzte er am Sound Design Institute fort. Heute komponiert Final Sketch Musik und Soundeffekte für Spieleprojekte – er schrieb die Musik für den Trailer von PUSS! und arbeitete an einem der Pulsar-Werbespots mit, der bei einem New Yorker Festival den zweiten Platz in der Kategorie Sound belegte.

Gleichzeitig veröffentlichte der Künstler mehrere EPs, Singles und ein Album in einer Vielzahl unterschiedlicher Stilrichtungen, die von IDM bis hin zu … reichen. EDM und Breakcore zu Chiptune und Synth Er experimentiert typischerweise an der Grenze dieser und anderer Genres und kombiniert sie auch. Man kann den Verfechter musikalischer Vielfalt auf verschiedenen Bühnen erleben, darunter beim Sun Spirit Festival und beim Random Power Festival, das er selbst organisiert.

Für viele Musiker ist die Beherrschung von Informatik und Programmierung unerlässlich. Hast du schon einmal programmiert und wie ist es dir dabei ergangen?

Programmieren ist nicht schwierig. Wir programmieren uns schließlich jeden Tag selbst, wenn wir unseren Wecker stellen. Das kann, genau wie Musikmachen, so einfach sein wie Lego bauen oder so komplex wie Modulsynthese. Ich denke, je mehr Möglichkeiten Musiker zur Algorithmusanpassung haben, desto besser. Gleichzeitig sind gute Ergebnisse mit den Standardeinstellungen aber auch wichtig.

Ist der Hörer ein Mitgestalter, wenn er die Kompositionen lediglich nach seinen Vorlieben verändert? Sollte die Plattform mehr Instrumente bereitstellen, damit das Publikum mit Ideen experimentieren und sie verändern kann? Wie könnten diese Werkzeuge aussehen?

Likes für einen Algorithmus sind wie Trinkgelder für einen DJ. Doch wenn der Hörer anfängt, mit Effekten zu experimentieren und eigene Tracks zu mixen, wird er zum Mitgestalter. Je mehr Instrumente, desto interessanter wird es. Anwendungsbeispiele findet man überall – sie alle sind im VST-Format verfügbar.

Mubert KĂĽnstlerische Endskizze

Wenn Sie ein Set von Werkzeugen entwickeln würden, mit denen Ihre Hörer ihre eigenen Versionen Ihrer Tracks erstellen könnten, wie sähe diese „Werkzeugkiste“ aus? Wie stehen Sie generell dazu, wenn das Publikum Ihre Kompositionen verändert?

Es gibt zwei Versionen dieser Bearbeitungsfunktion: eine DJ-Lite- und eine Producer-Pro-Version. Erstere bietet einfache Effekte für eine Gruppe von Instrumenten und Lautstärkeregler (sofern genügend Variationen eines Samples vorhanden sind). Letztere ermöglicht zusätzlich rhythmische Effekte, Drum-Draws und die Lautstärkeregelung einzelner Instrumente.

Die gemeinsame Musikgestaltung mit KI macht den Algorithmus theoretisch zu einem Mitkomponisten. Stimmen Sie dieser Aussage zu und wie stehen Sie dazu? Wie wirkt sich dieses Konzept auf LizenzgebĂĽhren und geistiges Eigentum aus?

Vieles hängt vom jeweiligen Algorithmus ab und davon, was der Autor von der Musik und dem Musikproduktionsprozess erwartet. „Intelligente“ Equalizer und Kompressoren nehmen dem Musiker zwar auch einen Teil der Arbeit ab, aber sie verlangen keine Provision von den Plugin-Entwicklern und bieten keine eigenen Funktionen an. Andererseits ist es nicht gut, einfach fremde Loops zu verwenden und das Ganze als eigenen Track auszugeben.