Die Arbeit mit einer spirituellen Haltung angehen, Christian stimmt sich auf den Klangraum des himmlischen Ethos ein – somit auf den CELES7E Künstlername – der sowohl Nebesnys Musik als auch seine visuellen Werke beeinflusst und sich darin widerspiegelt.
Der Digitalkünstler hat mehrere Veröffentlichungen herausgebracht auf SYMBOLE, ein amerikanisches Label, das sich auf „zukunftsweisende elektronische Musik“ konzentriert, und mehrere Gastmixe auf Diensten wie NTS, Rince und Radar Radio.
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Was hat Ihnen am Prozess der Musikproduktion mit KI gefallen? Welche Aspekte waren interessant?
Mubert Es handelt sich um eine Art kollektives Bewusstsein, bei dem KI als Vermittler fungiert. Wie ein Orchesterdirigent, der mit digitaler Präzision alle zusammenführt. Dynamische Tracks bieten dem Hörer ein exklusives und einzigartiges Erlebnis bei jedem Abspielen. Die Zusammenarbeit mit einem solchen Dienst war für mich eine äußerst interessante Erfahrung.
Technologien entwickeln sich rasanter denn je und werden Teil unseres Alltags. Sollten sich Musiker diesen Veränderungen anpassen und wenn ja, wie? Welche Disziplinen sollten sie erlernen, um für die Musikbranche gerüstet zu sein?
Da sich die Welt verändert, sollten sich Musiker von reinen Experten zu vielseitigen Spezialisten entwickeln, die sich an die sich wandelnde Musikindustrie anpassen. Ich denke, dass heute jeder Musiker aufgeschlossener sein, jedes Genre beherrschen und dessen Ästhetik und Kontext verstehen sollte. Er sollte ein wahrer Genre-Fließender sein und über visuelle Fähigkeiten verfügen, da diese heutzutage für Marketingzwecke extrem wichtig sind.
Wie wird Ihrer Meinung nach Musik in naher Zukunft konsumiert werden? Wie wird sie produziert werden?
Ich wünsche mir, dass Musik stärker als funktionales Designelement verstanden wird und auf den grundlegenden, funktionalen UX-Elementen von Startups basiert. Ich stelle mir vor, dass sich diese Meta-Tracks in Zukunft zu einer Art fortgeschrittener, kollaborativer Kunst weiterentwickeln, bei der Hunderte von Künstlern etwas Schönes erschaffen.

Wenn Sie ein Set von Werkzeugen entwickeln würden, mit denen Ihre Hörer ihre eigenen Versionen Ihrer Tracks erstellen könnten, wie sähe diese „Werkzeugkiste“ aus? Wie stehen Sie generell dazu, wenn das Publikum Ihre Kompositionen verändert?
Es ist eher eine Frage der Benutzeroberfläche/Benutzererfahrung. Aber ich denke Mubert geht in die richtige Richtung, indem es „Gefällt mir“- und „Gefällt mir nicht“-Buttons vorschlägt, die den Algorithmus lehren, intelligenter zu werden.
Wie hat der Prozess des gemeinsamen Musikschaffens mit KI Ihre Kreativität angeregt? Inwiefern unterschied sich dieser Prozess von Ihrer üblichen Art, Musik zu komponieren?
Mubert Es gibt mir die Möglichkeit, mit diesen einzigartigen Meta-Tracks tiefer in meine Kreativität einzutauchen, anstatt nur kurze, prägnante Musikstücke zu schreiben. Das fördert zukunftsorientiertes Denken beim Komponieren, anstatt sich nur auf einen Moment der Perfektion zu beschränken. Und wenn mehrere Musiker zusammenarbeiten, können äußerst interessante Ergebnisse entstehen. Ich denke, es ist schwieriger als das Schreiben regulärer Tracks, aber im Gegenzug erhält man ein detaillierteres Verständnis der Komposition und strebt innerhalb eines bestimmten Rahmens – wie Tonart und BPM – nach Vielfalt und Flexibilität.
AI Music Company
Mubert ist eine von Musikproduzenten betriebene Plattform, die Kreativen und Marken mithilfe von KI hilft, unbegrenzt lizenzfreie Musik zu generieren. Unsere Mission ist es, Kreative zu stärken und zu schützen. Unser Ziel ist es, die Kreativwirtschaft zu demokratisieren.